Krisenzeit

Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen. (Viktor Frankl)

Viele Astrologen haben Anfang dieses Jahres über die extrem gespannte Konstellation (kardinales Kreuz oder kardinale Klimax) im April 2014 geschrieben und Vermutungen geäußert, dass die weltpolitische Lage sich drastisch ändern könnte (vgl. Artikel „Kardinale Klimax, die Zweite“ und „Uranus Quadrat Pluto (5 von 7)„).

Ich selbst schrieb im März dieses Jahres unter anderem: „Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Situation bereits dieses Frühjahr entscheidend anders wird. Dies könnte sich an einer veritablen politischen Krise, etwa einem Krieg, einer Naturkatastrophe ungekannten Ausmaßes oder an neuen Schockwellen an den Börsen entzünden. Welches Ereignis oder welche Ereignisse genau eintreten werden, lässt sich seriöser Weise nicht vorhersagen. Klar ist aber, dass die Konstellationen so gespannt sind, dass das Jahr 2014 mit Sicherheit Geschichte machen wird und vielleicht noch bedeutsamer sein wird als 1989.

Mittlerweile sprechen Diplomaten allerorten von einer neuen Weltordnung (z.B. ORF), einige wenige sprechen sogar von der Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Es entsteht der Eindruck, dass sich Krisen und Konflikte fast überall auf der Welt zuspitzen.

Aus astrologischer Sicht haben die Spannungen im Sommer 2014 nur wenig nachgelassen. Das kardinale Kreuz hatte sich im Juli aufgelöst und sogar das Uranus-Pluto-Quadrat hat sich im August aus einem Orbis von 5 Grad heraus bewegt (Uranus auf ca. 16°20‘ Widder und Pluto auf ca. 11°20‘ Steinbock). Mittlerweile hat aber bereits wieder eine Annäherung der beiden Planeten begonnen, da Pluto sich vor seiner Station zur Direktläufigkeit am 23.9.2014 nahezu gar nicht mehr bewegt. Bereits Mitte Oktober werden Uranus und Pluto sich wieder auf 3 Grad angenähert haben, bevor sie am 15.12.2014 ihr sechstes von insgesamt sieben exakten Quadraten bilden (vgl. Artikel zu den Uranus-Pluto-Quadraten im Info Pool)

Mondfinsternis, 8. Oktober 2014

Außerdem ereignet sich am 8.10.2014, 10:50 UT (=12:50 MEZ/S), auf 15°04‘ Widder eine Vollmondeklipse (totale Mondfinsternis) in Konjunktion mit Uranus, die erneut das Uranus-Pluto-Quadrat aktiviert (siehe Abb. 1).

Mondfinsternis 8. Oktober 2014

Abb. 1. Vollmondeklipse 8.10.2014, 10:50 UT

Die Mondfinsternis ist im Westen Nordamerikas, im gesamten Pazifik, im Osten Australiens sowie im Nordosten Asiens sichtbar.

Die Mondfinsternis vom Anfang Oktober dürfte eine weitere Intensivierung und Verschärfung weltpolitischer Konflikte bringen. Für Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien und Kroatien findet sie genau auf der MC/IC-Achse statt, zusätzlich mit Mars am Aszendenten. Sowohl die Mondfinsternis selbst als auch Uranus, Jupiter und Lilith bilden außerdem ein Trigon mit diesem Mars am Aszendenten (siehe Abb. 2). Für mich ergibt das das Bild eines „Brandbeschleunigers“.

Vollmondeklipse 8. Oktober 2014, Berlin

Abb. 2. Vollmondeklipse 8. Oktober 2014 für Berlin.

Dies deshalb, weil ich wenig von den überkommenen Zuordnungen der Aspekte halte, wonach Quadrate grundsätzlich ungünstig und Trigone und Sextile immer positiv  wären. Es dürfte vielmehr so sein, dass sich die Energien bei Trigonen und Sextilen einfacher und schneller verbinden, als das bei Quadraten und Oppositionen der Fall ist.

Im Hintergrund wirksam ist weiterhin die tiefe Transformation von allgemeingültigen Regeln und Werten (Pluto in Steinbock) in Konfrontation mit revolutionär neuen Ideen und Impulsen (Uranus in Widder) oder wie Nietzsche es ausdrückte, die „Umwertung aller Werte“.

Plutos Aufenthalt im Steinbock können wir uns wie jahrelange Arbeiten im Keller eines Gebäudes vorstellen. Es wird gebohrt, gefräst, gegraben und gestemmt und die Bewohner oberhalb hören nur ein wenig Lärm. Irgendwann werden die Arbeiter wieder verschwunden sein und das Leben geht scheinbar seinen gewohnten Gang. Bis dann, Monate oder Jahre später, das ganze Gebäude zusammenstürzt, weil der Untergrund zu instabil geworden ist. Diese Metapher soll vor allem die langfristige und nachhaltige Wirksamkeit von Pluto im Steinbock betonen, deren ganze Tragweite wir vielleicht erst ermessen können, wenn Pluto längst nicht mehr im Steinbock steht.

Umwertung aller Werte

Nietzsche konstatierte gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen zunehmenden Niedergang der Kultur und einen sich ausbreitenden Werteverlust. Dieser hatte seiner Meinung nach die Ursache in der zunehmenden Einsicht, dass der Begriff Wahrheit inhaltlich nicht zu fassen sei und andererseits der Glaube an Gott als Leitidee für den Sinn des Lebens zunehmend verloren ginge.

Große Teile seines Werks schrieb Nietzsche übrigens als Pluto sich im Zeichen Stier befand, das ja bekanntlich auch sehr viel mit Werten zu tun hat, wenngleich in einer weniger allgemeingültigen und gesellschaftlichen Art und Weise.

Nietzsches Worte haben meines Erachtens nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil, sie sind heute noch wesentlich zutreffender als am Ende des 19. Jahrhunderts.

Wir rühmen uns so gerne unseres technischen Fortschritts und unserer Toleranz, aber im Inneren fühlen sich viele Menschen nur noch leer und ausgebrannt. Das Leben scheint mit der äußeren Bequemlichkeit eher sinnloser als sinnvoller zu werden. Angsterkrankungen und Depressionen nehmen Jahr für Jahr zu und psychische Erkrankungen sind inzwischen Hauptgrund für Arbeitsausfälle oder frühzeitige Pensionierungen. Insofern scheinen wir auch innerpsychisch kollektiv in eine radikale (bis an die Wurzeln unseres Seins gehende) Krise geraten zu sein.

Mögliche Ursachen der Krise

Döbereiner schreibt in seinem Buch „Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen“, dass die Dominanz der Causa materialis (also des 1. Quadranten im Horoskop), die Betonung der Materie, des Geldes und der Wirtschaft, schließlich unweigerlich in unseren Untergang führen werden.

Das Wirkliche (4. Quadrant) wird zum anonymen Gegner (Feind), ungreifbar, um den Menschen und im Menschen wirksam. Seine anonym gewordenen Mechanismen führen in einem Geschehen ungeheuren Ausmaßes die Selbstvernichtung des Menschen herbei.“ (Döbereiner, 2002)

Die Wissenschaft denkt nicht, insofern sie keine Fragen nach Sinn und Bedeutung mehr zulässt. Sie lässt sich auf diese Art und Weise selbst nicht mehr infrage stellen. Die Gegenwelt, der Widerspruch wird immer mehr abgedrängt, lächerlich gemacht, zum Schweigen gebracht.

Die historisch gewordene Inquisition und die der Gegenwart weisen das gleiche Muster auf. Paul Feyerabend nimmt den ‚Einspruch gegen die Astrologie‘ von 186 führenden Wissenschaftlern und Nobelpreisträgern zum Anlaß eines Vergleichs mit der Bulle von Papst Innozenz dem Achten, die 1484 im ‚Lehrbuch über Hexerei‘ erscheint. Er spricht von fast wörtlicher Übereinstimmung des Anfangszitats ‚Wir sind von großer Sorge erfüllt…‘ und bemerkt den ‚religiösen Tonfall‘ des Wissenschaftseinspruchs gegen die Astrologie, den ‚Analphabetismus der Argumente‘, und kommt zu dem Schluß, dass Autorität benutzt wird, um Überzeugungen zu vertreten.“ (Döbereiner, 2002)

Es gilt heute mehr und mehr als Tabu, nach Bedeutung und Sinn zu fragen. Sehr schnell wird man als Esoteriker, Frömmler oder geistig unzurechnungsfähig hingestellt. Das Gesundheitsministerium fand es in Österreich diesen Sommer sogar für nötig, eine sogenannte „Esoterikrichtlinie“ herauszugeben, denn schließlich sei Psychotherapie streng wissenschaftlich und Esoterik, Astrologie, Energiearbeit, Gebet, etc. seien das nicht.

Mit ist natürlich klar, dass Behörden, Kammern und Berufsverbände ihre Mitglieder schützen möchten und es ihnen ein Anliegen ist, seriöse Arbeit von unseriösen Angeboten zu unterscheiden. Diese massiven Abgrenzungsbemühungen der letzten Jahre wirken aber auf mich sehr angstgetrieben und komplexbehaftet, wie jene allzu katholischen Würdenträger, die jahrelang ständig nur über Homosexualität wettern. Als einigermaßen objektiver Beobachter kann man sich da schon fragen: warum immer nur dieses eine Thema? Was ist da der Antrieb, die Angst im Untergrund?

Es ist üblich, von Astrologen als Betrüger, dubiosen Geschäftemachern, von Schwachsinn, und anderem zu sprechen und scheut vor persönlichen Diffamierungen nicht zurück. Entgegnungen werden ignoriert (…)“ (Döbereiner, 2002)

Nichtsdestotrotz „zwingt“ uns Pluto mit seinem Durchgang durch den Steinbock, Sinnfragen zu stellen, Hohlheit und Leere bisheriger Werte infrage zu stellen und ganz neu festzulegen, was uns als Menschheit heute wirklich wichtig ist.

Wenn wir von den Krisen- und Kriegsherden dieser Welt einmal absehen, betrachten die Medien es heute als weltbewegend, wenn Samsung oder Apple ein neues Handy herausbringen, wenn Facebook für 30 Minuten ausfällt oder wenn ein gerade auf den Markt strebendes Fernsehunternehmen uns künftig mit noch mehr geistigem Müll via Internet und Fernsehen versorgen möchte. Man kann sich schon fragen, ob das gezielte und gesteuerte Ablenkung von Seiten der Politik ist oder ob diese völligen Bedeutungslosigkeiten tatsächlich das sind, was die Menschen heute am meisten interessiert.

Gehe ich heute durch die Straßen, lese ich Zeitungen oder Nachrichten im Internet oder zappe ich durch unzählige Fernsehkanäle, die man nur noch als Trash bezeichnen kann, frage ich mich, ob die Menschheit eigentlich kollektiv in Trance ist. Und bedauerlicherweise will es mir scheinen, dass schon Bomben fallen müssen, ehe die meisten Menschen aufwachen und etwas bewusster durchs Leben zu gehen beginnen oder sich einmal tief innerlich fragen, was denn wirklich die wichtigen Dinge im Leben sind.

Psychologisch betrachtet ist es im Interesse der Politik und vor allem der Wirtschaft, wenn die Menschen innerlich leer und von Sinnlosigkeitsgefühlen erfüllt sind. Denn nur dann sind sie gute Konsumenten. Der Konsum vermag diese innere Leere für eine kurze Zeit zu füllen. Und wenn man etwas aufmerksam ist, bemerkt man, wie wir rund um die Uhr und an den unmöglichsten Orten (beispielsweise auch in WC-Anlagen, in Supermarkt-Wagen oder im Flugzeug) permanent zum Konsum verführt werden sollen.

Es kann nicht im Interesse der Wirtschaft sein, wenn Menschen in Psychotherapie gehen, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Innere Zufriedenheit, ein von Bedeutung und Sinn erfülltes Leben und selbstverwirklichte Individuen haben viel weniger Bedürfnis zu konsumieren. Ja, sie werden sogar recht häufig die Frage stellen: Brauche ich das überhaupt? Und ich bemerke in letzter Zeit tatsächlich immer mehr – auch junge – Menschen, die sich die Frage stellen, warum sie eigentlich so viel arbeiten sollten, wenn sie auch mit weniger Einkommen zurecht kommen. Das sind gute Entwicklungen und Horror-Visionen für eine konsumgetriebene, materialistische Gesellschaft und Wirtschaft.

Wir erleben gegenwärtig eine Krise in der Ukraine, die sich immer mehr zuspitzt. Viele sprechen schon von Krieg und die NATO stellt dieser Tage Überlegungen an, Truppen in Polen und in den baltischen Staaten zu stationieren. Einige wollen gar das Übereinkommen zwischen Russland und NATO (Gründungsakt NATO-Russland-Rat NRR) aufkündigen. Die Situation in Syrien und im Iran mit der Gruppe IS ist vollkommen außer Kontrolle und soeben wurden 11 Flugzeuge in Libyen gestohlen. Kein Mensch weiß, wer sie gestohlen hat und wofür sie benötigt werden…

Putin, Erdogan, Orban und andere sprechen öffentlich wiederholt von einem Versagen des westlichen Modells, von der Dekadenz westlicher Werte und wollen dem ein autoritäres Modell und Führung mit starker Hand entgegensetzen. Und psychologisch gar nicht so überraschend finden diese Stimmen auch im Westen Zustimmung. Wir wissen heute Dank medialer Indoktrination tatsächlich nicht mehr das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Da ist insbesondere für Unzufriedene der Ruf nach einer starken Hand nicht weit. Schnelle, einfache Lösungen geben ihnen die Möglichkeit, Verantwortung abzugeben und sich nicht mehr um die Komplexität unserer Welt kümmern zu müssen. Bedauerlicherweise scheint dieser Mechanismus auch nach den schrecklichen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts immer noch zu funktionieren.

Die meisten der heutigen Krisen, Kriege und Problemfelder scheinen sich eher noch zu verschärfen als zu entspannen. Und im Hintergrund dieser Entwicklungen stagniert die europäische Wirtschaft und rechtsgerichtete Parteien finden in vielen Ländern immer mehr Zulauf. Es entsteht der beängstigende Eindruck, dass Geschichte sich hier wiederholt.

Dass Krisen, gemäß einem chinesischem Sprichwort, immer auch Chancen sind, scheint da nur mehr billiger Trost zu sein.

Dass das Stellen von Sinnfragen und die spirituelle Suche Lösungsmöglichkeiten sein könnten, astrologisch ausgedrückt, dass die Lösungen für unsere Probleme im 3. und 4. Quadranten zu finden sind, liegt auf der Hand. Mundanastrologisch gehört der Steinbock, in dem Pluto derzeit transitiert, ja auch tatsächlich in den 4. Quadranten. Gleichzeitig ist mir natürlich sehr bewusst, dass ich für die Hardcore-Materialisten mit solchen Aussagen bereits zum Ketzer werde. Aber wenn ich die Wahl habe, einsamer Rufer in der Wüste zu sein oder dummer Lemming, der sich selbst in den Abgrund stürzt, wähle ich dann doch ersteres…

Literatur

Döbereiner, Wolfgang (2002). Astrologisch-homöopathische Erfahrungsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen. Band 1 und 2, 8. Auflage. München: Verlag Döbereiner.

Nietzsche, Friedrich. http://de.wikipedia.org/wiki/Umwertung_aller_Werte (Version 18.7.2014)

 

10 thoughts on “Krisenzeit

  1. PS: Es ist einfacher ein Atom zu zertrümmern als eine Meinung (Albert Einstein) Ich kam auch erst kürzlich wieder in den fragwürdigen Genuss einen Sermon über Esoterik und Astrologie zu abbekommen. Spannend ist dann immer festzustellen das diese auf Wissen ausgerichteten Menschen nicht das Geringste darüber wissen 😉

    • Ja, wie recht er hatte der gute Einstein!
      Das Sprichwort: „Suche die Nähe der Menschen, die die Wahrheit suchen, aber meide die Nähe derer, die sie gefunden haben“, gefällt mir in dem Zusammenhang auch sehr gut. Er wird Andre Gide zugeschrieben.

  2. habe schon sehnsüchtig auf ihren kommentar gewartet, ….kollektiv in trance ist…..
    wie recht sie haben, sie fanden die richtige worte!!
    wir haben nichts aus der geschichte gelernt,leider.

  3. TRAURIGER INHALT – SEHR GUTER ARTIKEL!
    Mir ist aufgefallen, dass die Mondfinsternis für Berlin die AC/DC-Achse des 1871 Horoskops gradgenau aufgreift – und zwar seitenvertauscht… nach den klassischen Lehren (Lilly) ist dies ein klares Zeugnis für bedeutende unerfreuliche Ereignisse rund um die Finsternis…
    Die Frage wäre wie man der Art der Geschehnisse genauer auf die Spur kommen könnte…

    besten Gruß, T.K

  4. Danke für den wertvollen Beitrag!

    Die so einseitig masslose Erhöhung der Materie (1. Quadrant) und der Spott wie die grundsätzliche Negierung jeder Transzendenz (4. Quadrant) führt ins Desaster, so wohlwollend gekünstelt die Promotion für den Konsumenten dafür auch daher kommt. Döbereiner hat dies klar erkannt und wurde so auch in den etablierten Astrologieverbänden oft gemieden und geschmäht. Gerade auch deshalb begrüsse ich das Zitieren aus der frühen Rhythmenlehre.

    Die sog. Achse des Bösen liegt exakt dort wo sie formuliert wurde und führt geradezu zum eigenen Schatten, ferner zu alledem was in den Mainstream Medien täglich herbeigehext wird: Feindbilder, Manipulation und der Aufruf zum Vernichtungskrieg der NATO gegen das Böse. „Wird der russische Bär seine Krallen noch weiter ausfahren“, so die Rhetorik im Schlusswort eines SRF Korrespondenten aus Wales an der „wichtigsten NATO Konferenz seit dem kalten Krieg“: Kriegsrat im Golf Resort! Wie effektiv das doch alles inszeniert wird!

    Die kardinale Klimax ist eine hochenergetische Konstellation, die von den „Spitzbuben“ der elitären Verbände (muss ich alles hier nicht benennen, sie sind bekannt, wenn auch diskret im Hintergrund manipulierend) erkannt und für diabolisch inszenierte Machtspiele benutzt werden.

    Die Spitzenpolitiker selbst sind auswechselbare Figuren auf dem Spielfeld der Fürsten der causa materialis, die eine gewisse Gehaltsstufe erreichen, solange sie linientreu bleiben. Die Fürsten selbst sind unantastbar. Den bewussten Geist (4. Quadrant) aber werden sie nie besitzen!

    Wake Up!

  5. Herzlichen Glückwunsch zum Artikel „Krisenzeit“, besser kann man es nicht formulieren. Sie sprechen mir tief aus der Seele, vielen Dank für Ihre Mühe.
    Noch ein „einsamer Rufer in der Wüste“

  6. Guten Tag Herr Hofbauer,

    Sie haben eine schöne, klar strukturierte Seite und erklären Häuser, Zeichen und Planeten auf eine anschauliche und zugängliche Weise. Allein Ihre in obenstehendem Artikel geäußerten Gedanken zu Erdogan, Putin, Orban, die Sie unzulässigerweise in einen Topf werfen, lässt einige Zweifel aufkommen… Sind Sie selbst, der über mediale Indoktrination spricht, da nicht ein wenig der hiesigen Berichterstattung auf den Leim gegangen, wenn Sie behaupten, es ginge ihnen (Putin etc.) darum, dem westlichen Modell ein Modell des Führens von „starker Hand“ entgegenzusetzen? Vielleicht wissen Sie über Putin einfach zu wenig oder Sie verkennen die Tatsache, dass er von unseren westlichen Medien, in altbekannter Komplexitätsreduktion, zum „Zeichen“ gemacht wird (wie auch schon Goldstein in George Orwells „1984)“ – für Böses / Verdrängtes oder einfach alles, was dazu dient, die eigene Wertehoheit zu bestätigen. Zumal wenn Sie sich auf Döbereiner berufen, wundere ich mich, dass Sie sich so leicht in den Mainstream-Medien-Schlepptau nehmen lassen…

    Schöne Grüße,

    I. Kolb

  7. Pingback: Uranus Quadrat Pluto – das Finale | hofastro

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