Geburtszeitkorrektur

In Astrologenkreisen ist hin und wieder von „Geburtszeitkorrektur“ die Rede und wir wissen üblicherweise nicht so genau, was damit eigentlich gemeint ist. Am Rande haben vielleicht viele schon gehört, dass diese enorm aufwändig ist, aber wie das genau vor sich geht, weiß nur ein kleiner Prozentsatz selbst der Menschen, die sich viele Jahre mit Astrologie beschäftigt haben. Aus diesem Grund möchte ich mich im folgenden Blogbeitrag ausnahmsweise mit diesem sehr technischen Thema befassen. Ich bitte alle Leser um Verständnis, dass ich in diesem Fall nicht umhin kommen werde, reichlich Fachausdrücke zu verwenden.

Wichtigkeit der Geburtszeit

In der Astrologie ist es wichtig, mit sehr genauen Geburtszeiten zu rechnen, weil eine geringe Abweichung der Geburtszeit unter Umständen ein komplett anderes Horoskop ergeben könnte. In manchen Fällen können ein oder zwei Minuten Abweichung einen anderen Aszendenten ergeben, womit sich auch der Herrscherplanet von 1 (= der für den Aszendenten „zuständige“ Planet) verändert und die Anlage (= die Beschreibung der Persönlichkeit) des betreffenden Menschen eine ganz andere würde.

Sehr häufig stellt das heute kein großes Problem mehr dar, weil Krankenhäuser oder Standesämter zuverlässig Auskunft über die genaue Geburtszeit geben können. In manchen Fällen gibt es aber keine Aufzeichnungen, zum Beispiel dann, wenn Personen aus anderen Ländern kommen, in denen zum Beispiel Krieg herrschte oder es einfach nicht üblich war, Geburtszeiten aufzuzeichnen. In solchen Fällen liegen oft nur vage Angaben wie „irgendwann am späten Nachmittag“ oder „vormittags“ vor, was für die zuverlässige Berechnung eines Geburtshoroskops viel zu ungenau ist.

Deshalb haben Astrologen schon vor vielen Jahrhunderten begonnen, Geburtszeiten zu korrigieren bzw. einer vertieften Plausiblitätsprüfung zu unterziehen. Dies ist enorm aufwändig und bedarf mehrerer für den Horoskopeigner emotional bedeutsamer Ereignisse, die zumindest mit Monat und Jahr angegeben werden können. Selbst erfahrene Astrologen benötigen für eine solche Geburtszeitkorrektur oft vier bis fünf, in manchen Fällen sogar noch mehr, Stunden.

Wie so etwas überhaupt bewerkstelligt werden kann, möchte ich im folgenden Artikel anhand eines realen Beispiels zeigen. Um die Privatsphäre der Klientin zu schützen, habe ich alle persönlichen Angaben, Namen und Orte, soweit das nicht sinnstörend war, verändert.

Geburtszeitkorrektur Frau S.

Frau S. wurde am 16.11.1959 in der Stadt P. (damaliges Jugoslawien) geboren. Laut Angaben der Mutter ist eine Zeit zwischen 22:00 Uhr und 00:00 Uhr als Geburtszeit möglich. Zu einem früheren Zeitpunkt wurde von einem anderen Astrologen bereits eine Geburtszeitkorrektur gerechnet. Dieser Astrologe kam auf die Geburtszeit 23:40 Uhr. Unbekannt ist, was er genau berechnet hat und wie.

Zunächst benötigen wir wichtige, d.h. emotional bedeutsame, Lebensereignisse im Leben der Klientin. Ich erhielt von ihr folgende Angaben:

Ereignisse

Datum Alter Ereignis Wichtigkeit
09/1979 19,8 Studium begonnen **
06/1987 27,6 Geburt des ersten Kindes ***
09/1991 31,8 Geburt des zweiten Kindes **
01/1992 32,2 Übersiedlung nach Wien ***
01/1995 35,1 Trennung von Schwester (Umzug auf anderen Kontinent) **
06/1995 35,5 Tod des Vaters *
02/2007 47,2 Jobantritt in Bad Aussee (Österreich) ***
05/2012 52,5 Tod der Mutter ***

Erscheinungsbild

Die Klientin hat eine ausgeprägte Stirn, ein ebenmäßiges Gesicht und dunkle Haare. Möglicherweise könnte das ein erster Hinweis auf einen Jungfrau-Aszendenten sein.

Wenn ein Zeitraum zwischen 22:00 Uhr und 0:00 Uhr in Frage kommt, so ergäbe sich rein rechnerisch (man berechnet hierfür das Horoskop für 22:00 Uhr und für 0:00 Uhr) ein Aszendent im Bereich von 14°47′ Löwe um 22:00 Uhr und 7°52′ Jungfrau um 0:00 Uhr.

Regel von Bonatti

Guido Bonatti, ein Astrologe im 13. Jahrhundert, behauptete in seinem Buch Liber Astronomicus, dass die Achsen eines Horoskops immer entweder

  • auf der Halbdistanz zwischen Sonne und einem der Planeten, wenn die Sonne nicht durch Mars oder Saturn verletzt ist, oder
  • auf der Halbdistanz zwischen Mond und einem der Planeten, wenn der Mond nicht durch Mars oder Saturn verletzt ist, oder
  • direkt auf einem Planeten

liegen müssen. Die Methode wurde, weil Uranus, Neptun und Pluto noch nicht bekannt waren, natürlich nur mit den „alten“ Planeten bis Saturn durchgeführt. In der klassischen Astrologie gilt Mars als der „kleine Übeltäter“ und Saturn als der „große Übeltäter“, weshalb Spannungsaspekte mit Mars und Saturn als ungünstig gelten.

Halbdistanzen der Sonne zu den Planeten

Position Planet Position Halbdistanz mit Sonne
SO 23°50‘ SKO
MO 10°35‘ ZWI
ME 9°12‘ SCH 1°31‘ SCH 1°31‘ ZWI
VE 7°18‘ WAA 1°31‘ SKO 1°31‘ STI
MA 18°12‘ SKO 21°01‘ SKO 21°01‘ STI
JU 8°40‘ SCH 1°15‘ SCH 1°15‘ ZWI
SA 4°25‘ STE 14°08‘ SCH 14°08‘ ZWI
UR 21°02‘ LÖW 7°26‘ WAA 7°26‘ WID
NE 7°20‘ SKO 15°35‘ SKO 15°35‘ STI
PL 6°02‘ JUN 14°56‘ WAA 14°56‘ WID

Abkürzungen: SO (Sonne), MO (Mond), ME (Merkur), MA (Mars), JU (Jupiter), SA (Saturn), UR (Uranus), NE (Neptun), PL (Pluto); WID (Widder), STI (Stier), ZWI (Zwillinge), KRE (Krebs), LÖW (Löwe), JUN (Jungfrau), WAA (Waage), SKO (Skorpion), SCH (Schütze), STE (Steinbock), WAS (Wassermann), FIS (Fische).

Die Sonne könnte hier als verletzt gelten, da sie in weiter Konjunktion mit Mars (5°37‘ Orbis) steht.

Es ergibt sich aus den berechneten Halbdistanzen keine Position, die für den Aszendenten in Frage kommt (vgl. oben den Bereich, in dem der Aszendent zwischen 22:00 Uhr und 0:00 Uhr liegen darf!), aber insgesamt vier Positionen könnten für das MC in Frage kommen, nämlich 1°31‘ Zwillinge, 21°01‘ Stier und 1°15‘ Zwillinge sowie 15°35‘ Stier.

Die Geburtszeiten, die sich daraus ergäben, wären dann in dieser Reihenfolge: 23:55 Uhr, 23:10 Uhr, 23:50 Uhr und 22:47 Uhr. Möglicherweise schränkt das den Zeitraum bereits auf 22:47 Uhr bis 23:55 Uhr ein.

Halbdistanzen des Mondes zu den Planeten

Da die Sonne, wie gesagt, als verletzt gelten könnte, berechne ich auch noch die Halbdistanzen zum Mond. Es ergeben sich folgende Positionen für die Halbdistanzen:

Position Planet Position Halbdistanz mit Mond
SO 23°50‘ SKO
MO 10°35‘ ZWI
ME 9°12‘ SCH 9°54‘ JUN 9°54‘ FIS
VE 7°18‘ WAA 8°57‘ LÖW 8°57‘ WAS
MA 18°12‘ SKO 29°23‘ LÖW 29°23‘ WAS
JU 8°40‘ SCH 9°37‘ JUN 9°37‘ FIS
SA 4°25‘ STE 22°30‘ JUN 22°30‘ FIS
UR 21°02‘ LÖW 15°48‘ KRE 15°48‘ STE
NE 7°20‘ SKO 23°57‘ LÖW 23°57‘ WAS
PL 6°02‘ JUN 23°19‘ KRE 23°19‘ STE

Es ergäben sich wiederum zwei Möglichkeiten, diesmal für den Aszendenten, nämlich 29°23‘ Löwe und 23°57‘ Löwe. Die möglichen Geburtszeiten wären dann 23:16 Uhr und 22:48 Uhr.

Wir haben hier einen Zeitraum von 22:48 Uhr (oben 22:47 Uhr) bis 23:16 Uhr (oben 23:55 Uhr) als mögliche Geburtszeiten.

Nach Bonattis dritter Regel läge eine Achse auf einem Planeten. Der Aszendent käme um 23:50 Uhr genau auf Pluto zu liegen. Die Geburtszeit 23:50 Uhr würde auch Bonattis erster Regel entsprechen, weil dann das MC auf einer Halbdistanz zwischen Sonne und Jupiter zu liegen käme (1°15‘ Zwillinge – vgl. die Tabelle mit den Halbdistanzen der Planeten zur Sonne).

Überprüfung der Geburtszeit

Wir überprüfen jetzt Schritt für Schritt alle eruierten Geburtszeiten mithilfe des 7-er Rhythmus (Münchner Rhythmenlehre). Bei emotional bedeutsamen Ereignissen, muss eine Planetenauslösung im Bereich des Ereignisses zu finden sein. Möglich sind Abweichungen bis zu drei Monate.

Bei den frühest möglichen Geburtszeiten 22:47 Uhr und 22:48 Uhr ist bei nahezu keinem wichtigen Ereignis eine Auslösung zu finden, selbst beim Tod der Mutter nicht.

Wahrscheinlicher ist also eine Geburtszeit ab 23:00 Uhr. In Frage kommen: 23:10, 23:16, 23:50 und 23:55 Uhr.

Erste Annahme: 23:50 Uhr

Bei der Geburtszeit 23:50 Uhr sind sämtliche Auslösungen erst einige Monate später zu finden. Dies ist ein wichtiger Hinweis, dass die Geburtszeit etwas früher sein könnte. Auch der Astrologe, der früher schon einmal eine Geburtszeitkorrektur gerechnet hatte, kam ja auf 23:40 Uhr.

Geburtszeit: 23:40 Uhr

Wir versuchen also im nächsten Schritt, die Auslösungen für die Geburtszeit 23:40 Uhr zu überprüfen und es ergeben sich folgende Daten:

Datum Alter Ereignis Auslösung
09/1979 19,8 Studium begonnen Mondknoten Auslösung?
06/1987 27,6 Geburt des ersten Kindes Pluto Auslösung (4/87)
09/1991 31,8 Geburt des zweiten Kindes
01/1992 32,2 Übersiedlung nach Wien Neptun Auslösung (5/92)
01/1995 35,1 Trennung von Schwester Saturn Auslösung (10/94)
06/1995 35,5 Tod des Vaters
02/2007 47,2 Jobantritt in der Klinik Bad Aussee Mondknoten Auslösung?
05/2012 52,5 Tod der Mutter Uranus Auslösung (2/12)

Zumindest für vier wichtige Ereignisse konnten also Auslösungen gefunden werden, wobei die Pluto-, Saturn- und Uranus-Auslösung jeweils 3 Monate früher als das Ereignis stattfanden, die Neptun-Auslösung 4 Monate später.

Geburtszeit: 23:43 Uhr

Aus den obigen Ergebnissen schließe ich, dass die Geburtszeit wiederum ein wenig später sein könnte. Ich korrigiere auf 23:43 Uhr und es ergeben sich folgende Auslösungen:

Datum Alter Ereignis Auslösung
09/1979 19,8 Studium begonnen Mondknoten Auslösung (08/79)?
06/1987 27,6 Geburt des ersten Kindes Pluto Auslösung (6/87)
09/1991 31,8 Geburt des zweiten Kindes
01/1992 32,2 Übersiedlung nach Wien Neptun Auslösung (6/92)
01/1995 35,1 Trennung von Schwester Saturn Auslösung (12/94)
06/1995 35,5 Tod des Vaters Pluto überquert IC, Mars Konjunktion AC und Trigon Saturn in 5
02/2007 47,2 Jobantritt in der Klinik Bad Aussee Jupiter Auslösung (01/2007)
05/2012 52,5 Tod der Mutter Uranus Auslösung (4/12)

Bei dieser Geburtszeitvariante sind also insgesamt fünf Auslösungen nahezu exakt zu dem Zeitpunkt zu finden, wo das wichtige Ereignis stattfand. Die Mondknoten-Auslösung für den Studienbeginn ist etwas fraglich, könnte jedoch insofern passen, als ein Studium immer auch mit neuen Begegnungen verbunden ist, was der Bedeutung des Mondknotens entspräche. Falls man das nicht gelten ließe, könnte man auch argumentieren, dass ein Studium keine so hohe emotionale Bedeutung hat, um hier eine Auslösung finden zu müssen.

Erklärung für die Auslösungen

Warum könnten die oben genannten Auslösungen, die entsprechenden Ereignisse erklären?

Eine Pluto-Auslösung für die Geburt eines Kindes ist insofern plausibel, als hier die junge Frau in eine Mutter „verwandelt“, also transformiert wird. Außerdem verändert sich das Leben mit der Geburt eines Kindes grundlegend.

Eine Neptun-Auslösung für ein Auswandern wegen eines Krieges ist plausibel wegen der Entwurzelung, der Heimatlosigkeit und des Gefühls des Verlorenseins in solch einer Situation. Da die Neptun-Auslösung erst einige Monate später stattfindet, blieb hier zunächst ein kleines Fragezeichen, das sich auf Nachfrage mit der Klientin klären ließ. Die Klientin wollte im Jänner 1992 zunächst einfach den Winter mit ihrer Familie in Wien verbringen, noch bevor der Krieg in ihrer Heimat ausbrach. Erst im Zuge dieses Urlaubs stellte sich heraus, dass wegen des Kriegsausbruchs in ihrem Heimatland eine Rückkehr für sie und ihre Familie zu gefährlich wäre. Die Gefühle der Entwurzelung und Heimatlosigkeit stellten sich erst viel später ein, als der Klientin klar wurde, dass sie vielleicht nie mehr in ihre Heimat würde zurückkehren können. Auch viele ihrer persönlichen Sachen waren in S. geblieben.

Der Planet Saturn steht häufig für Trennungen, in diesem Fall für die Trennung von der Schwester.

Eine Jupiter-Auslösung ist für den Jobantritt in Bad Aussee ohne weiteres nachvollziehbar. Dies eröffnete Frau S. neue berufliche Möglichkeiten, sie begann ein Doktoratsstudium und fand eine neue vorübergehende Heimat (Jupiter steht im Radix in 4 und ist Mitherrscher von 4).

Die Uranus-Auslösung für den Tod der Mutter wird verständlich, wenn man beachtet, dass Uranus im Radix eine Spiegelpunkt-Opposition mit Neptun bildet, womit Neptun bei einer Uranus-Auslösung mit ausgelöst wird. Gleichzeitig ist Neptun der Herrscher von 8, dem traditionellen „Todeshaus“.

Dass der Tod des Vaters nicht abgebildet wird, ergibt insofern Sinn, als die Klientin angibt, dass das eine sehr lieblose, kaum vorhandene Beziehung war.

Plausibilitätsprüfung anhand der Orteastrologie

Nachdem für Frau S. Wien, Bad Aussee und Graz (Doktoratsstudium) sehr wichtig geworden sind, reloziere ich das Geburtshoroskop auf den letzten Wohnort S. vor der Übersiedlung nach Wien und betrachte die Ortelinien für Österreich. Es ergeben sich folgende Linien (siehe Abb. 1).

Ortelinien sind Linien, die entstehen, wenn man das Horoskop eines Menschen auf den Horizont der Erde projiziert. Es ergeben sich dann Planetenlinien, die in bestimmten Himmelsrichtungen quer über den Globus laufen. Damit können präzise Orte aufgespürt werden, auf denen beispielsweise unsere Venus- unsere Jupiter- oder andere Linien liegen. Das bedeutet, dass manche Orte besonders gut geeignet sind, eine bestimmte Planetenqualität zu erleben. Orteastrologische Linien oder standortastrologische Linien sind etwas anderes als die sogenannten Astrokartographie-Linien. Die Astrokartographie zeigt uns jene Orte und Linien, wo auf der Welt ein Planet des Horoskopeigners auf einer Achse (AC/DC, MC/IC) liegen würde.

Ortelinien Frau S.

Abb. 1. Ortelinien und ACG Linien von Frau S. für Österreich.

Insgesamt gehen drei Planetenlinien durch Österreich, nämlich die Jupiter-, die Merkur- und die Mondlinie. Wobei interessanterweise zwei davon direkt durch Graz gehen, wo S. im Zuge ihres Jobs in Bad Aussee ein Doktoratsstudium absolvierte. Später begann sie in Graz auch die Psychotherapie-Ausbildung. Durch Graz geht auch eine ACG-Linie (Astrokartografie-Linie), nämlich Sonne am IC. Das bedeutet, dass ein reloziertes Horoskop für den Ort Graz Sonne direkt am IC ergäbe. Damit ist nachvollziehbar, warum der Ort für Frau S. eine so hohe emotionale Bedeutung als quasi neue „Heimatbasis“ zu haben scheint. Durch Bad Aussee (im Bild durch ein rotes Fähnchen markiert) geht die Lilith-Linie. Möglicherweise nicht unpassend für eine Frau, die beruflich übersiedelt und sich so von ihrer Familie emanzipiert.

Progressionen

Bei den progressiven Aspekten war es etwas schwieriger, plausible Erklärungen zu finden. Beachtet wurden vor allem die AC-, MC sowie Sonne-/Mond-Aspekte.

Datum Alter Ereignis Progression zu Radix
09/1979 19,8 Studium begonnen
06/1987 27,6 Geburt des ersten Kindes kurz zurückliegend Mond Konj. Mond
09/1991 31,8 Geburt des zweiten Kindes
01/1992 32,2 Übersiedlung nach Wien Mond Spiegelpunkt Uranus ?
01/1995 35,1 Trennung von Schwester AC Quadrat Saturn, MC Opposition Saturn
06/1995 35,5 Tod des Vaters AC Quadrat Saturn, MC Opposition Saturn
02/2007 47,2 Jobantritt in der Klinik Bad Aussee AC Trigon Lilith
05/2012 52,5 Tod der Mutter AC Spiegelpunkt Mond, Merkur Trigon Pluto ?

Mit „?“ habe ich jene Aspekte in den Progressionen versehen deren Zusammenhang mit dem Ereignis fraglich ist.

Korrigiertes Horoskop

Aufgrund der gefundenen Ergebnisse können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Geburtszeit 23:43 Uhr richtig ist. Es ergibt sich folgendes korrigierte Horoskop für Frau S. (siehe Abb. 2). Unmittelbar einsichtig wird aufgrund der Stellung des Mondes in den Zwillingen im 10. Haus auch, warum dieser offenbar für die berufliche Entwicklung von Frau S. (vgl. Abschnitt Orteastrologie) so wichtig zu sein scheint. Auf die genaue Interpretation des Radix möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen.

Radix Frau S.

Abb. 2. Radix Frau S., 16.11.1959, P/YU, 23:43 Uhr MEZ.

Anmerkung

Im vorliegenden Artikel wurden eigentlich zwei verschiedene Methoden der Geburtszeitkorrektur, jene mit Auslösungen gemäß Münchner Rhythmenlehre und jene mithilfe der Orteastrologie kombiniert. Wahrscheinlich gibt es noch weitere Methoden, die ich gar nicht kenne. Klar ist jedoch, dass es immer mindestens 6 emotional bedeutsame Ereignisse im Leben eines Horoskopeigners braucht, die am besten mithilfe mehrerer Methoden nachvollziehbar erklärbar sein müssen.

Quelle

Astro Wiki: Guido Bonatti oder Guido Bonatus.

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