Jupiter Opposition Uranus

Satellit, Illustration Uranus Jupiter OppositionGenie ist in Wahrheit kaum mehr als die Fähigkeit, in einer ungewöhnlichen Weise wahrzunehmen. (William James)

Die Menschen haben sich seit jeher vor Veränderungen und Neuerungen gefürchtet. Ja, der Mensch scheint häufig lieber in einer lieblosen, unangenehmen Situation zu verharren, die ihm schon bekannt ist, als sie zu verlassen und sich auf unbekanntes Glück einzulassen.

In unserer Gesellschaft erleben wir aktuell technische Neuerungen, denen viele Menschen mit Angst begegnen. Teilweise sicher zu Recht, denn wie wir historisch immer wieder feststellen können, hat der Mensch früher oder später alle Errungenschaften auch mit der Absicht eingesetzt, andere zu verletzen oder zu töten. Denken wir etwa an das Schwarzpulver, das den Bergbau erleichtern sollte und schließlich zur Kriegsführung eingesetzt wurde. Elektrizität hat uns das Leben immens erleichtert, wurde irgendwann aber auch für Hinrichtungen verwendet. Und die bedeutendste Errungenschaft des späten 20. Jahrhunderts, das Internet, wird mittlerweile auch zur psychologischen Kriegsführung, für Wahlmanipulation und Terrorismus eingesetzt.

Was wir daraus lernen können, ist, dass keine Technik per se gut oder böse ist. Es kommt immer darauf an, wie wir sie einsetzen, wer sie einsetzt und mit welcher Absicht. Wenn sich im Zuge technischer Revolutionen der vergangenen Jahrzehnte unsere Arbeitsplätze vollkommen verändern, ist das weder gut noch schlecht. Es beinhaltet das Potenzial für eine wunderbare neue Zukunft wie auch für unseren Untergang. Es liegt zu einem Großteil an uns. Ich kann beispielsweise auf die großartigen Möglichkeiten des Lernens, der Info-Recherche, der Kommunikation mit Menschen auf der ganzen Welt fokussieren, aber ich kann auch darauf fokussieren, dass ich ständig überwacht, alle meine Schritte penibel aufgezeichnet und ich von Medien manipuliert werde. Noch einfacher ausgedrückt: ich kann mich dem Mitgefühl und der Liebe öffnen oder ich kann in meine Angst gehen und immer ängstlicher, düsterer und verbitterter werden. Es liegt auch an uns!

Wir sind, egal welcher Herkunft, welchen Bildungshintergrunds, welchen Geschlechts, immer auch schöpferische, kreative Wesen. Wir können diese Energie des Schaffens und der Lebendigkeit nutzen oder auch verkümmern lassen. In letzterem Fall werden wir irgendwann überall nur noch Feinde sehen oder vielleicht sogar paranoid werden.

Eckdaten des Jupiter-Uranus-Zyklus

Grafik Jupiter-Uranus-Zyklus

Abb. 1. Jupiter-Uranus-Zyklus, 2010/11 bis 2024.

Am 28. September 2017 bilden Jupiter und Uranus eine letzte Opposition auf 27°22‘ Widder/Waage. Der Zyklus hatte 2010/11 Ende Fische, Anfang Widder mit einer Konjunktion der beiden Planeten begonnen, erreichte 2013/14 mit dem Quadrat seine Durchbruchskrise und steht jetzt mit der Opposition auf dem Höhepunkt, bevor der Zyklus wieder abnehmend wird. 2019 werden die beiden Planeten ein Trigon zueinander bilden, 2021 das abnehmende Quadrat und am 21.4.2024 treffen sie sich schließlich zu einer neuerlichen Konjunktion im Zeichen Stier.

Interessanterweise findet die Konjunktion von Jupiter und Uranus im Jahr 2024 ziemlich genau dort statt, wo sich im Jahr 2000 die allerletzte Erdkonjunktion von Jupiter und Saturn ereignete (22°43′ Stier am 28.5.2000). Gut möglich, dass die Menschheit bis dahin Alternativen zum derzeit vorherrschenden Kapitalismus entwickelt. Wahrscheinlich werden wir schon im nächsten Jahr, wenn Uranus in das Zeichen Stier eintritt, große Veränderungen bei Immobilien und im Finanzsystem erleben.

Zyklischer Index

Was den Zyklus aller fünf Langsamläufer angeht, befinden sich nach dem 28. September 2017 sieben Zyklen im abnehmenden und nur mehr drei im zunehmenden Zyklus. Die Energie nimmt ab, die Dinge wollen abgeschlossen werden.

Langsamläufer, Jupiter bis Pluto, Ende September 2017

Abb. 2. Langsamläufer Jupiter bis Pluto, Ende September 2017.

Wie wir in Abbildung 2 erkennen können, sind folgende drei Zyklen zunehmend:

  • Pluto und Neptun (zunehmendes Sextil)
  • Neptun und Uranus (exaktes Halbquadrat)
  • Pluto und Uranus (zunehmendes Quadrat)

Alle anderen Zyklen sind abnehmend und zwar im Einzelnen:

  • Saturn und Pluto (balsamische Phase vor Konjunktion)
  • Saturn und Neptun (abnehmendes Quadrat)
  • Saturn und Uranus (abnehmendes Trigon)
  • Jupiter und Pluto (abnehmendes Quadrat)
  • Jupiter und Neptun (ins abnehmende Trigon gehend)
  • Jupiter und Uranus (Opposition)
  • Jupiter und Saturn (abnehmendes Sextil)

Am 28. September bilden übrigens nicht nur Uranus und Jupiter ihre letzte Opposition, auch Pluto wird an diesem Tag direktläufig und bewegt sich dann bis 31. Dezember 2017 ein letztes Mal im Bereich bis 18°45′ Steinbock. Beginnend mit diesem Herbst erleben wir langsam einen Energiewechsel, wenn zunächst Jupiter ins Zeichen Skorpion (10.10.2017), dann Saturn in den Steinbock (20.12.2017) und schließlich Uranus in den Stier (15.5.2018) eintritt. Die sehr feurige und unruhige Energie der letzten Jahre weicht dann einer langsamen, erdigen Schwingung, die das Praktische und Machbare in den Vordergrund rückt. Diese Energie kulminiert dann im Jahr 2020 mit drei Langsamläufer-Konjunktionen. Jupiter und Pluto sowie Saturn und Pluto werden einander im Steinbock treffen sowie Jupiter und Saturn im Wassermann.

Jupiter und Uranus

Jupiter steht astrologisch für die Sinnfrage, für Werte, für geistige wie tatsächliche Reisen, für Horizonterweiterung, Bildung, Religion, Vergrößerung, Expansion und Weite. In seiner negativen Ausprägung kann er auch für Übertreibung bis hin zu Größenwahnsinn führen. So ist es gut möglich, dass wir bei einem ungünstigen Umgang mit unserem Geld unter einem Jupitertransit die Vergrößerung unserer Schulden erleben. Wir könnten vielleicht sogar sagen, Jupiter wirkt astrologisch wie eine Lupe, er vergrößert und expandiert die Angelegenheiten für die er gerade „zuständig“ wird, gemäß seinem Transit durch unsere Häuser und über unsere Planeten.

Uranus symbolisiert die Unterbrechung, das Abbrechen einer Entwicklung. Er schafft Distanz, katapultiert uns unerwartet aus einer Angelegenheit heraus. Er führt zum Bruch und verhindert so eine allzu starke Identifikation und Verstrickung. Uranus steht auch für plötzliche Einsichten, Intuitionen, Innovationen, geniale Ideen und allgemein für Erneuerung. Ein nicht gut integrierter Uranus lässt uns dagegen ungeerdet, wankelmütig und verrückt erscheinen. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass jedwedes System den Betreffenden sofort wieder loszuwerden versucht, jemand Jobs immer nur ganz kurz behalten kann und der Abbruch, das Weg-von-Etwas ein Dauerthema im Leben ist, der Betreffende sich aber niemals tiefer auf etwas oder jemanden einlässt.

Mythologisch ist Uranus der Großvater von Jupiter. Im natürlichen Tierkreis stehen die Zeichen, deren Herrscher Jupiter und Uranus sind, nämlich Schütze und Wassermann, im Sextil. Damit haben wir es bei diesen beiden Prinzipien mit einer harmonischen Spannung zu tun. Jupiter und Uranus befruchten sich gegenseitig, bringen Neuerungen, Ideen und Durchbrüche.

Beim Jupiter-Uranus-Zyklus geht es um Innovation, neue Ideen, Luftfahrt und Technik, Elektrizität und allgemein plötzliche bewusstseinsverändernde Entwicklungen, die uns auf eine ganz neue Spur bringen. So könnten etwa auch Entwicklungen im Internet (WikiLeaks, BitCoins, Crowdfunding, Cyberkriminaltät,…) mit diesem Zyklus zusammenhängen. Da Jupiter auch mit dem Rechtssystem und Uranus mit Erfindungen zu tun haben, könnte dieser Zyklus auch mit Urheberrechtsstreitigkeiten im Bereich moderner Technik zu tun haben. Die Konjunktion der beiden Planeten in den Zeichen Widder und insbesondere im Zeichen Fische dürfte vor allem auch mit Innovationen im Bereich der Medizin und Alternativmedizin zu tun haben.

Uranus und Jupiter auf der Begegnungsachse (Widder-Waage) motivieren uns zu intensiven Auseinandersetzungen mit dem Anderen, mit fremden Weltbildern, anderen Sichtweisen und Standpunkten und dies könnte zu einer Erosion alter Strukturen (Pluto in Steinbock) führen, die wir bisher für unverrückbar hielten.

Die Jupiter-Uranus-Opposition könnte unsere Aufmerksamkeit auch auf offene Wunden dieses Planeten und in unseren Gesellschaften legen, lag doch die Konjunktion der beiden Planeten im Jahr 2011 im unmittelbaren Umfeld der Atomkatastrophe von Fukushima. Es wäre auch denkbar, dass bedeutende wissenschaftliche Durchbrüche erzielt werden und die Menschheit einmal mehr einen Blick erhaschen kann in das, „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Wissenschaftliche Durchbrüche 2016/17

Die Opposition von Jupiter und Uranus ist insbesondere von Ende November 2016 bis Mitte Oktober 2017 spürbar, da sie sich in diesem Zeitraum im Orbis von 5 Grad befindet. Grundsätzlich bewegten sich die beiden aber auch schon vorher auf die Opposition zu und das könnte den einen oder anderen wissenschaftlichen Durchbruch begünstigt haben. So etwa den indirekten Nachweis der Gravitationswellen, die Albert Einstein schon 1916 vermutet hatte. Ebenfalls 2016 wurde aus Bahnabweichungen mehrerer transneptunischer Objekte ein „Planet 9“ postuliert, der jedoch bisher nicht gesichtet werden konnte.

Weitere wichtige Entwicklungen sind etwa Quantencomputing, künstliche Intelligenz und Machine Learning, Neuroprothesen, die Genschere Crispr, neue wissenschaftliche Ansätze in der Alzheimer- und Krebs-Therapie sowie Fortschritte in der HIV-Therapie und Prävention (neue Medikamente, Präexpositionstherapie).

Auch einige Astrologen scheinen immer mehr wissenschaftliches Interesse zu entwickeln. So schrieb Douglas C. Egan 2016 das exzellente Buch „The Dance of Astrology. From Clockwork to Quantum and Beyond“, das sich intensiv mit den Erkenntnissen der Quantenphysik, Bewusstseinsforschung, Synchronizität, Astrologie und Metaphysik auseinandersetzt. Der Versuch, hier eine Synthese zu schaffen, ist dem Autor meines Erachtens hervorragend gelungen. Das Buch beschäftigt sich von der ersten bis zur letzten Seite mit Fragen des Seins (Jupiter) und zwar abseits des Mainstreams (Uranus) und verkörpert daher sehr gut die Zeitqualität dieser Opposition.

Ebenfalls sehr neu und gut zu Uranus-Jupiter passend, sind die Forschungen der Astrologin Susanne Riedel, die seit einiger Zeit Zusammenhänge zwischen geomagnetischen Stürmen, Deklinationsparallelen und den astrologischen und psychologischen Auswirkungen auf uns Menschen untersucht (vgl. etwa den Artikel „Geomagnetisch wetterfühlig?„). Angeregt durch diese Artikel habe ich mir angewöhnt, an Kopfschmerztagen in den sogenannten Planetary-K-Index zu sehen und immer wieder festgestellt, dass die Ausschläge an den wenigen Tagen, an denen ich unter Kopfschmerzen litt, besonders groß waren (Index = 6 oder höher). Die Vermutung liegt nahe, dass unser Sonnensystem auch physikalisch messbar sehr viel stärker miteinander verbunden ist, als wir bisher dachten. Ob Oppositionen, wie jene aktuelle von Uranus und Jupiter, Magnetfeldstürme verstärken, wäre eine interessante Hypothese, der man nachgehen könnte.

Sollte die Astrologie demnächst wieder an den Universitäten gelehrt werden, könnte diese Astrologie selbst vollkommen anders aussehen, als wir das bisher gewohnt waren. Hatte sich die Astrologie bereits im 20. Jahrhundert stark weiterentwickelt von einer deterministischen und fatalistischen Astrologie zu einer psychologischen Astrologie der Möglichkeiten und Chancen, könnte sich eine Astrologie der Zukunft vermehrt mit Fragen der Genetik, der Sonneneruptionen, des Erdmagnetfeldes und vielem mehr auseinandersetzen. 

Dazu abschließend ein Zitat von Douglas Egan: „Kann das Bewusstsein in Gleichungen benutzt werden wie andere Dimensionen auch? Eine faszinierende und keineswegs verrückte Frage. Es gibt unterschiedliche Interpretationen des Quantenkollapses. Einige beinhalten ausdrücklich das Bewusstsein. Wenn wir diese Interpretationen weiterverfolgen, anstatt weiterhin zu versuchen, die Dinge in eine materialistische Weltsicht zu pressen, könnte es einen Weg geben, das Bewusstsein in die Gleichungen mit einzubeziehen. Faszinierenderweise (gibt es Zufälle?) ist das Symbol der Quantenphysik für die Wellenfunktion der griechische Buchstabe Psi (ψ), was auch der Begriff für alternative Bewusstseinszustände ist. Außerdem ist das Symbol visuell mit dem Symbol für den Planeten Neptun verwandt und ebenso für den Hindu Gott Shiva. Durchbrüche kommen häufig von den Rändern (Uranus), anstatt aus dem Mainstream, der oft durch Struktur, Protokoll und unflexible Paradigmen (Saturn) gekennzeichnet ist“ (Egan, 2016; sinngemäße Übersetzung: Stefan Hofbauer).

Uranus-Jupiter-Opposition für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Österreich (Staatsvertragsunterzeichnung), Transite Jupiter-Uranus-Opposition

Abb. 3. Österreich (Staatsvertragshoroskop), außen: Jupiter-Uranus-Opposition am 28.9.2017.

Für Österreich ist diese Opposition besonders relevant. Dies deshalb, weil Österreichs Horoskop (Staatsvertragsunterzeichnung, 15.5.1955, 11:31 Uhr, Wien) eine Jupiter-Uranus-Konjunktion aufweist. Mundanastrologisch dürfen wir davon ausgehen, dass Länder, die eine bestimmte Konstellation im Gründungshoroskop aufweisen, besonders stark mit einem Aspekt dieser beiden Planeten am Himmel reagieren. Dazu kommt noch, dass Uranus und Jupiter mit ihrer Opposition eine wichtige Opposition auch im Staatsvertragshoroskop auslösen, nämlich die Venus-Neptun-Opposition im 3. und 9. Haus Österreichs.

Im Nationalratswahlkampf spiegelt sich das durch das Flüchtlingsthema (Venus-Neptun), aber auch durch das Bedürfnis vieler Menschen nach Erneuerung, Überwindung alter Strukturen und das Aufbrechen von Tabus (Neptun kommt aus dem 8. Haus) wieder.

Auch wenn ich nicht behaupten will, dass diese Energie in Österreich sehr im Vordergrund steht, meine ich doch, dass diese Konstellation Österreich befähigen könnte, besonders innovativ zu sein und in vielerlei Hinsicht Vorreiter für neue Entwicklungen. Neptun-Venus ist eine Konstellation, die dazu führen kann, dass man sich entwurzelt fühlt und keinen festen Halt im Leben hat. Im Fall Österreichs müssten Jupiter und Uranus, die genau an der Spitze eines T-Quadrats stehen, das ganze lösen und das gelänge am besten durch einen mutigen Sprung nach vorne und in die Zukunft. „Mutig in die neuen Zeiten“, wie es auch in der österreichischen Bundeshymne heißt.

Bei der Nationalratswahl wird wahrscheinlich die Partei die meisten Stimmen auf sich vereinen können, die am glaubhaftesten den Wechsel, die Erneuerung und die Loslösung aus alten Strukturen verkörpern kann. Allen Umfragen entsprechend, dürfte das der erst 31-jährige Sebastian Kurz (27.8.1986, Wien) sein, der übrigens seinerseits ein Jupiter-Uranus-Quadrat in seinem Horoskop aufweist. Aufgrund der fehlenden Geburtszeit ist leider nicht klar, in welchen Häusern dieses Quadrat bei ihm zu liegen kommt.

Deuschland und Jupiter-Uranus-Opposition am 28.9.2017

Abb. 4. Deutschland, Horoskop der Wiedervereinigung, außen: Jupiter-Uranus-Opposition.

Für Deutschland stellt sich die Situation ganz anders dar. Zum einen weist das Horoskop der Wiedervereinigung keinen Hauptaspekt von Jupiter und Uranus auf und zum anderen aspektieren die beiden keine wichtigen Radixfaktoren. Unter Berücksichtigung eines etwas größeren Orbis stehen Jupiter und Uranus zwar im Quinkunx zueinander, aber dies dürfte bei weitem keine so große Resonanz erzeugen wie die enge Konjunktion im Horoskop Österreichs. Und dazu kommt noch, dass die Opposition selbst keinerlei Aspekte mit Deutschlands Horoskop bildet. Relevant für die Bundestagswahl einige Tage vor der exakten Opposition dürfte aber das sehr genaue Quadrat (0°08′ Abweichung) Neptuns auf Deutschlands Mars sein. Hier wäre es etwa denkbar, dass im allerletzten Moment vor der Wahl noch Gerüchte und Falschinformationen aus dem Ausland (Neptun in Haus 9) für eine Verunsicherung der Wähler sorgen, die das Wahlergebnis beeinflussen können.

Schweiz, Uranus-Jupiter-Opposition am 28.9.2017

Abb. 5. Schweiz (Korrektur Beatrice Ganz), 12.9.1848, 12:55 Uhr; außen: Uranus-Jupiter-Opposition vom 28.9.2017.

Für die Schweiz stellt sich die Situation noch einmal anders dar. Auch dieses Land hat keinen Uranus-Jupiter-Aspekt, es sei denn, man wollte einen Orbis von 10 Grad zulassen, dann stünden die beiden Planeten im Aspekt eines Trigons.

Die Uranus-Jupiter-Opposition aspektiert vor allem den Pluto der Schweiz im 4. Haus. Damit wird das Wesen des Landes erschüttert und es können lange verdrängte Wahrheiten ans Licht kommen. Dies gilt umso mehr, als die Schweiz ohnehin einen starken Bezug zu Uranus-Pluto-Themen hat (weite Konjunktion von Uranus und Pluto in 4, Skorpion an der Spitze 11). Progressive und konservative Kräfte prallen hier sehr hart aufeinander. Mundanastrologisch steht das 4. Haus auch für die Opposition sowie Gegenspieler der Regierung, die um die Tage der Opposition von Jupiter und Uranus lautstark von sich hören lassen könnten.

Individuelle Bedeutung

Im individuellen Horoskop ist die Jupiter-Uranus-Opposition vor allem für Personen relevant, die bereits im Radix eine Jupiter-Uranus-Konstellation aufweisen. Diese dürften dann besonders stark mit der aktuellen Zeitqualität in Resonanz gehen. Falls keine solche Konstellation im Radix vorhanden ist, spielt eine Rolle, wo die Opposition im Radix hinfällt, also welche Häuser beteiligt sind, und auch, welche Aspekte die Opposition bildet. Für Personen mit Achsen- oder Planetenstellungen auf etwa 26 bis 28 Grad kardinal dürften die Opposition besonders deutlich erleben. Sie findet dann in Konjunktion, Opposition oder im Quadrat mit ihrer Radixstellung statt. Etwas harmonischer dürfte die Konstellation von Menschen erlebt werden, die Stellungen im Bereich von 27 Grad Feuer oder Luft aufweisen. In diesem Fall findet die Opposition im Sextil oder im Trigon mit der Radixstellung statt.

Ganz allgemein ist es unter dieser Konstellation nützlich, sich die folgenden Fragen zu stellen: wovon möchte ich mich lösen? Wo möchte ich einen mutigen Schritt nach vorne gehen? Welche Kontakte, die mir in der Vergangenheit nicht gut getan haben, möchte ich endgültig abbrechen? Wo möchte ich ein Risiko eingehen, um einen großen Schritt nach vorne zu tun? Wo lohnt es sich, dem Neuen zu vertrauen? Wie finde ich das richtige Gleichgewicht aus Egoismus und Kompromissbereitschaft?

Persönliche Beratung

Astrologische Beratung Stefan HofbauerFalls Sie von einer persönlichen Beratung profitieren wollen, rufen Sie mich einfach an oder schicken mir ein Email, um einen Termin zu vereinbaren. Weitere Informationen zu Ablauf und Rahmenbedingungen einer astrologischen Beratung finden Sie hier .

Bildnachweis

Das Bild stammt von Pixabay und die Astro-Grafiken wurden mit der Software Sarastro erstellt.

Literatur und Quellen

Egan, Douglas C. (2016). The Dance of Astrology. From Clockwork to Quantum & Beyond.

Die Schweiz – eine falsche Geburtszeit? Eine Recherche von Beatrice Ganz (astro.com Artikel)

Riedel-Plenio, Susanne (2015). Hochsensibel bei „Magnetstürmen“? (Loop! Astrologie + Zeitung)

One thought on “Jupiter Opposition Uranus

  1. DANKE STEFAN! ICH LESE DEINE KOMMENTARE GERNE. SIE SIND ANREGEND, KOMPETENT UND FÜR MICH EINE WERTVOLLE ‚WEITERBILDUNG‘!

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